Johann von Staupitz

Über

Über die Editionen

Johann von Staupitz (um 1460–1524)

Johann von Staupitz war Augustinermönch, Theologe und Prediger. Als Generalvikar der Augustiner-Eremiten in Deutschland war er der wichtigste geistliche Mentor Martin Luthers und begleitete ihn in dessen frühen Krisenjahren. Staupitz predigte mehrfach in Salzburg, wo er enge Beziehungen zum Benediktinerstift St. Peter unterhielt. Seine Salzburger Predigten sind wichtige Zeugnisse der deutschen Frömmigkeitstheologie am Vorabend der Reformation. Staupitz starb 1524 als Abt von St. Peter in Salzburg.

Die Editionen

Die auf dieser Website veröffentlichten Editionen sind kritische Ausgaben der zum größten Teil bislang unveröffentlichten Salzburger Predigten von Johann von Staupitz aus den Jahren 1512–1523. Sie wurden aus den Handschriften transkribiert, textkritisch aufbereitet und mit einem wissenschaftlichen Apparat versehen.

Jede Edition enthält:

  • Eine Beschreibung der Handschriftenüberlieferung
  • Den kritischen Text mit Zeilennummerierung
  • Einen Apparatus criticus mit Textvarianten und Wortglossar
  • Wissenschaftliche Anmerkungen mit Quellenbelegen
  • Die PDF-Ausgabe zum Herunterladen

Herausgeber

Wolfram Schneider-Lastin, geb. 1951; Studium in Tübingen und Wien; Promotion in Germanistik mit einer Edition der Salzburger Predigten 1512 von Johann von Staupitz; Wiss. Mitarbeiter am SFB Spätmittelalter und Reformation in Tübingen (Staupitz-Gesamtausgabe), Assistent am Deutschen Seminar in Basel, Wiss. Mitarbeiter am Institut für Schweizerische Reformationsgeschichte in Zürich und an der Philologischen Fakultät der Universität Zürich.

Richard Wetzel, 1936-2026; Studium in Tübingen, Wien und Paris; Promotion in ntl. Exegese; Wiss. Mitarbeiter im Institut für neutestamentliche Textforschung in Münster (Novum Testamentum Graece), im SFB Spätmittelalter und Reformation in Tübingen (Staupitz-Gesamtausgabe) und in der Melanchthon-Forschungsstelle der Heidelberger Akademie der Wissenschaften (MBW Melanchthons Briefwechsel).

Lizenz

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